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Marmora. MarmorMarmor ist ein Naturstein und entsteht durch Metamorphose eines Kalkgesteins unter den Einflüssen von hohem Druck und Temperatur infolge einer Absenkung von Kalken im Zusammenhang mit aufsteigenden Magma-Körpern aus der Erdkruste. Bei der Kontaktmetamorphose erfolgt eine Introdierung granitische Magmen in die Erdkruste. Diese Magmakammern gelangen nicht an die Erdoberfläche, sondern bleiben in der Erdkruste, in der diese über Jahrtausende magmatischen Gesteinen oder zu Granit abkühlen. Während dieser Zeitspanne können sich Nachbargesteine aus Kalk um das Granit herum zu Marmor wandeln. Wussten Sie, dass wir Marmor in den unterschiedlichsten Farben liefen können?. Von grün über gelb, rosa bis zu weissem Marmor, wie er beispielsweise in Carrara/Italien und im Krastal/Österreich abgebaut wird. b. Carrara-MarmorCarrara-Marmor ist wohl die bekannteste Marmorart weltweit. Grosse weisse Flecken sind zwischen den Berggipfeln der Carrara-Region zu erkennen, die im Winter oftmals mit Schnee verwechselt werden. Der Marmor von Carraras wurde bereits vor ca. 2.000 Jahren, zur Zeit des römischen Kaisers Augustus, entdeckt. Seitdem die LKW Industrie schwere Lastkraftwagen herstellt wird der Marmor bis zum Hafen von Marina di Carrara auf den inzwischen asphaltierten Strassen hinuntertransportiert. zur Römer-Zeit und bis vor ca. 40 Jahren haben die Arbeiter die Marmorblöcke auf Holzschlitten mit einer speziellen Methodik, der sog. 'Lizzatura', zu Tal gebracht. Carrara-Marmor wird in ungefähr 160 Steinbrüchen im Raum Carrara abgebaut. Vor allem die helleren Sorten sind die nachgefragtesten und somit auch die teuersten. c. Maxener MarmorMaxener Marmor ist ein sehr ansehnlicher Marmor, der in Maxen/Sachsen abgebaut wurde. Viele tausend Zentner sind in den Gärten von August des Starken und in den Häusern und Schlössern verbaut und zu ihrer Verschönerung und Verzierung verwendet worden. In den Kalkwerken in Maxen waren früher über 50 Bergleute beschäftigt, heute jedoch ist der Abbau eingestellt und es sind nur noch zwei Kalköfen erhalten. d. Treuchtlinger MarmorBeim Treuchtlinger Marmor handelt es sich um polierbare Kalke, die sehr fossilreich vorzufinden sind und in vielen Fensterbrettern und Treppenhäusern verarbeitet werden. Ein geringer Porenraum des Marmors führt zu einer hohen Frostbeständigkeit. Wegen der Säureempfindlichkeit (Zitrusfrüchte, Essig und scharfe Reinigungsmittel) ist Marmor nicht zur Benutzung in Küchen oder Speisesäälen zu empfehlen. Es kann hier zur Fleckenbildungen kommen. Der Marmor wird in diesen Formen am häufigsten bei uns nachgefragt:
Braun Fliesen, Ihr fachkundiger Natursteinhandel, würde sich freuen, Sie bei Fragen zu Thema Marmor beraten zu dürfen (Telefon 07442-3596). |
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